Illustration Zubereitung süsser Speisen

 

Les Bunyols de l'Empordà

Zutaten für ca. 50 Krapfen:

  • 500 g Mehl
  • 21 g Bierhefe
  • 3 ganze Eier
  • 50 Schmalz (kann durch Butter ersetzt werden aber man kann den Unterschied schmecken)
  • 3 Esslöffel Anislikör
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 300 g Puderzucker zum Bestreuen
  • 1 1/2 Liter  Erdnussöl für die Friteuse

Zubereitung:

  • In einer Schüssel (vorzugsweise aus Metall) die Hefe mit etwas lauwarmen Wasser anrühren. Die geschlagenen Eier, den Anislikör, das Salz und den Schmalz dazu geben und mit der Faust kräftig kneten, dann das Mehl hinzu geben und solange kneten bis die Masse nicht mehr an den Fingern festklebt.
  • Die Schüssel mit einem Wolltuch abdecken und den Teig dann an einem normal temperierten Ort für 15 bis 16 Stunden ziehen lassen.
  • Bereiten Sie eine heiße Friteuse vor (Öl sollte nicht qualmen, machen Sie einen Versuch mit einem Kügelchen Teig, er sollte aufgebläht wieder hoch kommen).
  • Nehmen Sie von der Teigkugel nussgroße Portionen und formen Sie sie zu etwas dickeren Reifen. Tauchen Sie 5 bis 6 Stück gleichzeitig in die Friteuse und holen Sie sie wieder heraus wenn sie goldbraun und aufgebläht sind.
  • Gut abtropfen lassen.
  • Legen Sie sie in einen tiefen Teller, der mit Küchenrolle o.ä. ausgelegt ist und bestreuen Sie sie großzügig mit Puderzucker.
  • Gehen Sie weiterhin so vor, bis der Teig aufgebraucht ist.
  • Die Krapfen können warm oder kalt verzehrt werden. Ein guter Banyuls (regionaler Likörwein) oder ein Muscat de Baixas (Muskatellerwein) sind ideal zur Kostprobe geeignet.
  • Variante : man kann den Teig mit etwas Zitronen- und Zimtaroma abschmecken. Man könnte den Teig auch in einer Art Wurst formen, um ihn später mit Crème Catalane zu füllen.

Crème Catalane

Zutaten für vier Personen:

  • 1/2 Liter Milch
  • 75 g Puderzucker
  • 2 Eigelb
  • 1 ganzes Ei
  • 1 Zimtrinde
  • 1 Esslöffel Maisstärke (maîzena) und 1 Esslöffel Mehl
  • 1 Vanilleschote
  • 1/4 Zitronen- und Orangenschale

Zubereitung:

  • Bringen Sie die Milch zum Kochen.
  • Nehmen Sie sie von der Kochstelle und geben Sie den Zimt, die Schalen und die Vanille hinzu bis die Milch kalt ist.
  • Nun das Ei, die Eigelb, den Zucker, das Mehl und die Maisstärke mischen, dann die Milch darauf gießen, nachdem Sie die Gewürze wieder aus ihr entfernt haben.
  • Bei kleiner Flamme 10 Min. köcheln lassen bis die Crème andickt.
  • Verteilen Sie die Crème in Schüsseln und stellen Sie sie kalt.

Alternative : um eine Crème Catalane Brulée zu erhalten, bestreuen Sie die Crème mit Puderzucker und karamellisieren Sie sie.

Bras de gitan - Braç de gitano

Zutaten für sechs Personen:

Der Kuchen:

  • 125 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1/2 Beutel Hefe
  • 1 Zitronenschale
  • 60 gr zerlassene Butter und ein bisschen Butter, um die Kuchenform einzufetten

Der Kuchen wird wie eine Art Biskuitboden gemacht.

  • Heizen Sie den Ofen vor.
  • Lassen Sie die Butter langsam in einem Wasserbad zergehen.
  • Verrühren Sie in einer Salatschüssel die Eier und den Zucker.
  • Fügen Sie das Mehl hinzu, dann die Butter.
  • Fetten Sie die Kuchenform ein und befüllen Sie sie mit dem Teig.
  • Schieben Sie es den die mittlere Schiene des Ofens. Der Kuchen dürfte in etwa 10 Minuten gar werden. Sobald er golden ist, nehmen Sie ihn heraus.

Platzieren Sie ein trockenes Geschirrhandtuch auf dem Tisch. Lösen Sie den Kuchen darauf aus der Form. Verteilen Sie Konditorcreme (oder Aprikosenkonfitüre) darauf und rollen Sie den Kuchen (Biskuitboden) mit Hilfe des Handtuchs. Lassen Sie ihn gerollt. Verschieben Sie ihn auf einen Servierteller und bestreuen Sie ihn mit Puderzucker.

Pa d’ous

Zutaten für vier Personen:

        Garwerden im Wasserbad

  • 1 Liter Milch
  • 9 Eier
  • 25 grains Zucker (wie Hagelzucker) (davon 10 für die Kuchenform)
  • Für den Geschmack: 1 Vanilleschote oder 1 Esslöffel Orangenblütenwasser
  • 1 Puddingform und ein Napf, der ein wenig größer ist

Versehen Sie die Milch mit der Vanille: Lassen Sie die Milch ein Mal mit der Vanilleschote aufkochen, dann entfernen Sie diese. Verfahren Sie gleichermaßen wenn Sie Anissterne oder Orangen- oder Zitronenschalen benutzen. Oder geben Sie direkt das Orangenblütenwasser in die Milch.

Zerschlagen Sie die Eier mit einem Schneebesen. Lassen Sie 15 grains des Hagelzuckers in der Milch zergehen und fügen Sie sie den zerschlagenen Eiern zu. In der Form lassen Sie den Zucker mit etwas Wasser karamellisieren. Wenn die Masse "dunkelblond" ist, geben Sie die vorherige Mischung dazu.

Das pa d’ous wird im Ofen und im Wasserbad zubereitet. Man stellt die Form in einen Topf mit Wasser und lässt es ca. 30 Min. kochen. Wenn das pa d'ou zu sehr anbrennt während des Kochens, können Sie es mit Aluminiumfolie abdecken.

Es ist gar wenn eine Stricknadel o. ä. von selbst darin stecken bleibt.

Bougnettes – Bunyetes

Zutaten:

  • 2 kg Mehl
  • 12 bis 16 Eier
  • Schalen von 6 Zitronen
  • 2 Hefewürfel (in der Bäckerei erhältlich)
  • 1 Prise Salz (oder mehr)
  • 250 g bis 400 g Butter
  • 1 Flasche mit 180 ml Orangenblütenwasser
  • 2 oder 3 l Öl (gutes Fritieröl)
  • 1 kg Zucker

Zubereitung:

  • Lassen Sie die Hefe in der geschmolzenen Butter zergehen. Zerschlagen sie die Eier, das Orangenblütenwasser und die Orangen- und Zitronenschalen mit dem Schneebesen.
  • Geben Sie das Mehl und das Salz  in eine große Schüssel und fügen sie abwechselnd die beiden vorherigen Mischungen hinzu. Wenn der Teig ein wenig trocken ist, fügen Sie noch Butter hinzu, wenn er zu klebrig ist, fügen Sie noch Mehl hinzu.
  • Wenn die Teigkugel sich formen und vom Rand der Schüssel ablösen lässt, streuen Sie Mehl auf dem Tisch aus und beginnen Sie den Teig zu kneten.
  • Um ihn gut auseinander ziehen zu können, muss der Teig in die Länge gerollt werden. Man muss ihn biegen, ihn in Stücke schneiden, ihn ziehen und jedes Mal zur Kugel formen, sie platt drücken, verquirlen und die Kugel wieder von neuem kneten.
  • Wenn der Teig gut bearbeitet wurde, lassen Sie ihn 2 bis 3 Stunden bei Raumtemperatur an einem windgeschützten Ort ruhen. Wenn das Haus allerdings nicht genug beheizt sein sollte, können Sie den Teig auch in ein Federbett stellen. Der Teig sollte sich vom Volumen etwa verdoppeln.
  • Schneiden Sie einen ersten Streifen von ca. 5 cm vom Teig ab und lassen Sie die Kugel gut umhüllt. Zerteilen Sie diesen Streifen in 5 cm große Teiglinge. Nun müssen sie möglichst fein und gleichmäßig in die Länge gezogen werden, indem Sie den Teig unter Ihren Fingern rollen. Man kann ihn auch auf seinen Knien rollen: Legen Sie ein Geschirrhandtuch auf Ihre Knie und verlängern Sie den Teig darauf. Während zwei oder drei Personen den Teig rollen, kann sich eine andere ausschließlich um das Braten kümmern.
  • Geben Sie Öl in eine Bratpfanne, wenn es sehr heiß ist, geben Sie vorsichtig die erste "Stange" Teig hinein. Ein lautstarkes augenblickliches Zischen in der Pfanne verrät währenddessen, dass das Öl heiß genug ist. Die Stange wird sich aufblähen. Wenn sie von der einen Seite goldbraun gebraten ist, wenden Sie sie mit einer Gabel um die andere Seite zu braten. Sobald sie von beiden Seiten schön golden ist, legen Sie sie auf einen Teller und zuckern Sie großzügig. Wenn Sie warm ist und gerade aus der Pfanne kam, hält der Zucker besonders gut.
  • Verfahren Sie genau so für die verbleibenden. Hin und wieder muss man etwas Öl dazu geben (ohne sie darin zu ertränken). Braten Sie die Bunyetes schnell aber so, dass die Mitte der Bunyetes noch hell bleibt.

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